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Videos im Streaming-Verfahren
Ein Video, das im im Streaming-Verfahren läuft, wird in Echtzeit "gesendet":
"Man sieht 'live' das, was gerade aus dem Internet ankommt."
Um ein Video im Streaming-Verfahren sehen zu können, muss die Internetverbindung zwingend schnell genug sein.
Versuch einer anschaulichen Erklärung:
Stellen Sie sich eine Sanduhr vor. Der Sand oben stellt das Video dar, das als Datei auf unserem Server zum Abruf bereit liegt. Die Taille der Sanduhr stellt die Verbindung über das Internet dar, das Nadelöhr. Die untere Hälfte der Sanduhr entspricht Ihrem Computer. Die Sanduhr hat keinen Boden, Ihr Computer hat keinen geeigneten Speicher für das Video. So wenig wie der Sand daher aufgefangen werden kann, so wenig lässt sich das Video abspeichern.
Wir sind darauf angewiesen, den Sand genau dort, wo er durch die schmale Verbindungsstelle gerieselt kommt, zu betrachten. Genau so verhält es sich mit dem Video. Um ein ausreichend scharfes Bild und einen vernünftigen Ton zu erzielen, muss genügend viel Sand durch das Nadelöhr passen. Tut es das nicht, verschlechtert sich die maximal mögliche Qualität.
Um in einem gewissen Rahmen Schwankungen in der Übertragung auszugleichen und so eine kontinuierliche Betrachtung der Videos gewährleisten zu können, wird immer ein kurzes Stück von wenigen Sekunden Länge heruntergeladen, zwischengespeichert ("gepuffert") und dann wiedergegeben. Je langsamer Ihre Internetverbindung ist, desto öfter wiederholt sich dieser Zyklus mit umso kürzeren Abschnitten. Und das bis zum zum bitteren Ende. Ein vernünftiges Betrachten der Videos ist, wenn Ihre Internetverbindung deutlich zu langsam ist, auf diese Weise kaum noch möglich.
Technische Hinweise für die Download-Variante
Stand 13.04.2010
