Tilmar Kuhn


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Kontakt:

ZAV Berlin - Film/Fernsehen, Daniel Philippen
Tel +49 228 502088032

Tilmar Kuhn
Tel +49 171 9960326

Beruf Schauspieler
Nationalität deutsch
1. Wohnsitz in Berlin
Wohnort Berlin
Wohnmögl. Breslau, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Triest, Wien, Zürich
ethn. Erscheinung mitteleuropäisch
Haarfarbe braun
Haarlänge kurz
Augenfarbe braun
Statur athletisch-sportlich
Größe 179 cm
Gewicht 74 kg
Konfektion 50
Sprache(n)
Deutsch - Muttersprache
Englisch - gut
Italienisch - gut
Russisch - gut
Dialekte/Akzente
DE - Berlinisch
Gesang
Chanson - professionell
Chor - gut
Musical - gut
Rock / Pop - gut
Schlager - gut
Stimmlage
Bariton
Sport
Badminton - gut
Bergsteigen - gut
Boxen - gut
Bühnenfechten - professionell
Eishockey - gut
Eisschnelllauf - gut
Kajak/Kanu - gut
Klettern - gut
Leichtathletik - gut
Marathon - gut
Rennrad - professionell
Rudern - gut
Schießen (Bogen) - gut
Schießen (Gewehr / Flinte) - gut
Schießen (Pistole / Revolver) - gut
Schlittschuhlaufen - gut
Schwimmen - gut
Skilanglauf - gut
Tai Chi - gut
Tennis - gut
Tischtennis - gut
Yoga - gut
Tanz
Modern Dance - gut
Berufsverband Bundesverband Schauspiel e.V. [de]
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Tilmar Kuhn (*18. März 1970 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher.

Tilmar Kuhn wuchs in Berlin-Weißensee auf und sammelte schon während seiner Schulzeit Erfahrungen auf der Bühne.

Für einen DEFA-Film stand er 1988 das erste Mal vor der Kamera.

An seinem 18. Geburtstag stellte er einen Ausreiseantrag nach West-Berlin. Die Ausreise erfolgte am 01. Juni 1989.

Nach dem Abitur studierte er zunächst für zwei Semester Geschichte und Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Parallel dazu spielte er für die Studentenbühne der FU die Rolle des Idaos in „Die gute Zeit“ von Ernst Barlach in der Regie von Bernd Mottl.

Im Frühjahr 1993 wurde er von einem Gymnasium in St. Petersburg eingeladen für drei Monate Deutsch zu unterrichten.

Von 1993 bis 1996 studierte Tilmar Kuhn Schauspiel an der Filmhochschule (heute Filmuniversität) KONRAD WOLF in Potsdam Babelsberg.

Schon während des Studiums gab er sein Debüt am Hans Otto Theater Potsdam als Shaun Kelly in dem Stück „Geheime Freunde“.

Die Abschlussinszenierung seines Studiengangs „Baal“ in der Regie von Carmen Maja Antoni wurde mehrfach am Berliner Ensemble aufgeführt.

Nach seinem Studium erhielt er zunächst ein Festengagement am Staatstheater Oldenburg. Dort spielte er u.a. in den Produktionen „Titus Anatomie Fall of Rome“, „Sommernachtstraum“, „Medea“, „Gefährliche Liebschaften“, „Die gelehrten Frauen“ und „Der Diener zweier Herren“.

Parallel dazu drehte er Haupt- und Episodenrollen für verschiedene Fernsehserien.

Von 1998 an arbeitete er als freischaffender Schauspieler. Theaterproduktionen führten ihn u.a. nach München, Hamburg, Dresden, Leipzig, Stuttgart und Aachen.

1998-2002 spielte Tilmar Kuhn in der „Lindenstraße“ in 68 Episoden die Rolle des Puppenspielers Heiko Quant.

Für etliche Fernsehserien spielte er die unterschiedlichsten Rollen u.a. als Boxer, Zuhälter, Mountainbiker, Krankenpfleger, Pilot, Banker, Polizist, Soldat, Krimineller oder Drogenjunkie.

Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt 2003 in Triest/Italien gastierte er mehrfach am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und arbeitete für diverse freie Produktionen.

2008 bis 2010 folgte ein Festengagement am Staatstheater Braunschweig. Er spielte u.a. in der deutschen Uraufführung von „Die Vermessung der Welt“, den Bruno Mechelke in „Die Ratten“, den Tiger Brown in „Die Dreigroschenoper“ und die Titelrolle in „Don Karlos“.

Tilmar Kuhn hat viele Lesungen gestaltet, u.a. die „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ von Nikolai Gogol, die Tagebuchaufzeichnungen von Vaslav Nijinsky, die Gedichte von Georg Trakl und die autobiographische Erzählung „Abschied von den Eltern“ von Peter Weiss.

Zudem liest er oft auf Gedenkveranstaltungen wie in der Gedenkstätte Sachsenhausen anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers.

2011 wurde der Kurzfilm „Der Eisangler“ (Regie Anna Montanyà), in dem Tilmar Kuhn die Rolle des Vaters spielte, als Bester Kurzfilm auf dem Filmfest Annaberg Buchholz mit dem „Publikumspreis“ sowie mit dem „ZDFneo Preis“ ausgezeichnet.

Seit 2011 spielt er regelmäßig am Schlosspark Theater Berlin, u.a. an der Seite von Dieter Hallervorden und Philipp Sonntag in „Sonny Boys“, sowie neben Georg Preusse, Martin Seifert und Joachim Bliese in „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth, in der Rolle des Riccardo Fontana.

Im Mai 2019 spielte Tilmar Kuhn in dem Kurzfilm zu „Straßen von Berlin“ von Katharine Mehrling mit. Das Video wurde in Berlin u.a. mit Dagmar Biener und Jannik Schümann gedreht (Regie: Katharine Mehrling/Produktion: Titus Hoffmann).

In der Spielzeit 2020-21 spielt er den Leopold Mozart in der Produktion „Mozarts Schwester“ von Daniel van Klaveren am Hans Otto Theater Potsdam.

Tilmar Kuhn ist regelmäßig in verschiedenen Kulturradiosendungen (Deutschl.funk Kultur u.a.) als Sprecher in Hörspielen und Kulturbeiträgen zu hören.

Seit 2015 arbeitet Kuhn auch als Synchronsprecher für Kinofilme wie „Leid und Herrlichkeit“ oder für Serien wie „The Great“.
Als Synchronsprecher wird er von der Agentur "office of arts" vertreten.

Ausbildung

1993 - 1996 Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Film/TV

2021
Rex Gildo - Der letzte Tanz

NR, Doku-Spielfilm, R: Rosa von Praunheim
2019
Katharine Mehrling - Straßen von Berlin

Musikvideo, R: Katharine Mehrling
2013
Danach

HR, Kurzspielfilm, R: Lena Lemerhofer
2012
Jedes Jahr im Juni

NR, TV-Film, arte, MDR, R: Marcus O. Rosenmüller
2010
Der Eisangler

Kurzspielfilm, R: Anna Montanyà
2003
Kowboy

NR, Kurzspielfilm, R: Gabi Hift
1997
Lindenstraße

DHR, TV-Serie, ARD

Theater

2021 - 2022
Schlosspark Theater Berlin
Dinge, die ich sicher weiß
Marc Price, R: Anatol Preissler
2020 - 2022
Hans Otto Theater Potsdam
Mozarts Schwester
Leopold Mozart, R: Milena Paulovics
2018 - 2020
Schlosspark Theater Berlin
Monsieur Claude und seine Töchter
Xavier, Rabbiner, Psychologe, Pfarrer, Clovis, R: Philip Tiedemann
2018 - 2020
Schlosspark Theater Berlin
Der Stellvertreter
Riccardo Fontana, R: Philip Tiedemann
2017 - 2018
Altes Schauspielhaus Stuttgart
Cabaret
Cliff Bradshaw, R: Ulf Dietrich
2017
Schlosspark Theater Berlin
Funny Money
Kommissar Keller, R: Anatol Preissler
2017
Altes Schauspielhaus Stuttgart
Faust 1
Faust, R: Ryan McBryde
2015 - 2018
Vagantenbühne Berlin
Menschen im Hotel
Preysing, R: Joana Praml
2013 - 2020
Schlosspark Theater Berlin
Sonny Boys
Ben Vockenrath, R: Thomas Schendel

Sprecher

2019
Plovdiv. Europäische Kulturhauptstadt 2019
Deutschlandfunk Kultur
2019
Die zweite Frau. Roman von Günter Kunert
RBB Kulturradio
2019
Selbstmordgedanken
Deutschlandfunk Kultur